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Mai 30 2014

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Druckkosten

Kostenrechnung: Druckkosten im Büro

HandyinRaten.de

 

Auch im digitalen Zeitalter wird im Büro noch viel gedruckt, was mitunter sehr teuer werden kann. Wer auf einige Dinge Acht gibt, kann jedoch günstig drucken, ohne dass wichtige Ausdrucke an Qualität einbüßen müssen.

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Welche Druckkosten gibt es überhaupt?

 

Die Druckkosten setzen sich aus zwei verschiedenen Kostenarten zusammen, den fixen und den variablen Kosten.

Fixe Kosten sind Kosten, die sich nicht verändern, ganz gleich, wie viel ausgedruckt wird. Dazu zählen zum Beispiel die kalkulatorischen Abschreibungen (handels- und steuerrechtliche Betrachtungen sind hier nicht berücksichtigt). Hierbei wird die Lebensdauer eines Druckers kalkuliert und sein Wert auf diese Lebenszeit aufgeteilt. Auch die Kosten für eine regelmäßige Wartung gehören zu den Fixkosten. Ein Techniker wird sich den Drucker in regelmäßigen Abständen ansehen, unabhängig davon, wie oft und wie intensiv er verwendet wird.

Übrigens verzichten zwar viele Firmen auf eine Wartung, aber sie ist sehr empfehlenswert, denn kleine Schäden können so rechtzeitig behoben und defekte Teile ausgetauscht werden, ohne dass sie intakte Teile beeinträchtigen und so den Drucker ganz ruinieren. So kann eine regelmäßige Wartung die Lebenszeit eines Druckers erheblich erhöhen. Zur Druckerwartung gibt es hier weitere Tipps.

 

Eine Unterart der fixen Kosten sind die sprungfixen Kosten, die sich nicht mit jedem Blatt, das ausgedruckt wird, erhöhen, sondern nur ab einer bestimmten Anzahl an Ausdrucken. Nimmt also der Druckbedarf in einem solchen Maße zu, dass ein zweiter Drucker im Büro notwendig wird, fallen die doppelten Fixkosten an, auch wenn der zweite Drucker nur für wenige Ausdrucke benötigt wird.

Die variablen Kosten sind jene Kosten, die abhängig sind von der Menge der Ausdrucke. Dazu zählen die Kosten für Papier und weiteres Druckmaterial sowie Druckerpatronen beziehungsweise Toner.

 

 

Druckkosten berechnen

 

Sollen die Druckkosten einer Firma berechnet werden, werden alleKosten zusammengezählt. Das umfasst die Druckmedien (zum Beispiel bestimmte Arten von Papier oder Folien), die Drucker-Nebenkosten wie den Strom und das Zubehör sowie Kosten für Reparaturen und Wartungen. Die Druckkosten sind auch abhängig davon, welche Art und welches Modell eines Druckers verwendet wird.

 

Mit dem Druckkostenrechner können Druckkosten schnell und einfach online berechnet werden. Hier ein anschauliches Beispiel für 1000 DIN A4-Farbdrucke nach ISO/IEC 24712 mit einem Vergleich der Kosten über einen Zeitraum von drei Jahren für verschiedene Tintendrucker zu einem Maximalpreis von 500 Euro.

 

Gerät So oft müssen Sie Verbrauchsmaterialien wechseln Kosten pro Druckseite Anschaffungs-preis des Gerätes Kosten der Verbrauchsmaterialien Gesamtkosten
Epson Workforce Pro WP-4015 DN 44 5,9 ct 206 € 2.117 € 2.323 €
Epson Workforce Pro WF-5110DW 36 5,9 ct 218 € 2.122 € 2.339 €
Canon Pixma iP2850 210 13,4 ct 49 € 4.834 € 4.883 €
Canon Pixma iP7250 236 11,2 ct 89 € 4.025 € 4.114 €
HP Officejet Pro 251dw 88 6,5 ct 229 € 2.352 € 2.581 €
HP Officejet Pro X451dw 22 5,7 ct 399 € 2.039 € 2.438 €

 

Tabelle übernommen von http://www.druckkosten.de/kosten.php?doc=6&set[method]=min_kosten&filter[typ3]=-multi&filter[typ1]=tinte&filter[typ2]=-sw&filter[format]=A4&filter[aktuell]=1&filter[preis]=500&filter[preis_intern]=500&set[month]=36&set[pages]=1000&fillM=1&startCalc=1

 

Drucker Vergleich: Ein günstiger Drucker heißt nicht gleich günstig drucken

 

Auf dem Markt gibt es viele Drucker, die an sich erst einmal sehr günstig sind. Menschen, die diese Drucker kaufen, weil sie Kosten sparen möchten, erleben jedoch oft ein böses Erwachen nach dem Kauf, denn das Zubehör für diese Geräte ist oft recht teuer. Deswegen ist es beim Kauf eines Druckers wichtig, vorher zu kontrollieren, wie teuer das Zubehör ist. Insbesondere sollte darauf geachtet werden, dass der Drucker mit günstigen Nachbauten der Originalpatronen kompatibel ist oder sich die Patronen selbst nachfüllen lassen.

Ob ein Tintenstrahldrucker oder ein Laserdrucker die sinnvollere Anschaffung ist, kommt ganz darauf an, für welche Zwecke der Drucker genutzt werden soll, denn für den Fotodruck ist ein Laserdrucker die bessere Wahl. Ansonsten kommt es beim Drucker Vergleich auf das individuelle Modell an, denn es gibt sowohl unter Laser- als auch unter Tintenstrahldruckern sehr gute und weniger gute Exemplare.

In der Regel gilt, dass es empfehlenswert ist, einen umso teureren Drucker zu kaufen, je mehr gedruckt wird, denn das Zubehör ist dann meist günstiger und bei oft auch langlebiger. Dies ist auch in der obenstehenden Tabelle sichtbar: Jene Drucker, die in ihrem Anschaffungspreis niedriger sind, generieren alle höhere Kosten für Verbrauchsmaterialien. Zu den langfristigen Vorteilen teurerer Druckermodelle gibt es hier weitere Informationen.

 

 

Günstig drucken: Druckkosten senken mit kleinen Tricks

 

Schon mit einigen kleinen Umstellungen wird günstiges Drucken möglich. Ist der Ausdruck nur für Kollegen, zum Beispiel, um etwas gemeinsam durchzusprechen, reicht es, einen Entwurfsdruck in den Druckereinstellungen zu wählen, was die Papier- und Farbkosten um bis zu 50 % senken kann. Außerdem gibt es auch die Einstellung, dass mehrere Seiten auf ein Blatt gedruckt werden. Je nachdem, ob zwei oder vier Seiten auf ein Blatt zusammengefasst werden, können so die Hälfte oder sogar 75 % der Papierkosten gespart werden.

Ist ein Druck schief gegangen und es geht wieder um einen Ausdruck, der nur innerhalb des Büros verwendet wird, kann die Rückseite desselben Blattes verwendet werden.

Der einfachste Weg, Druckkosten zu sparen, ist und bleibt aber: Weniger drucken. Im digitalen Zeitalter können Rechnungen bequem per E-Mail verschickt und Konzepte anhand von Tablets besprochen werden. Reduziert ein Unternehmen den Umfang seiner Ausdrucke auf das Nötigste, spart es nicht nur Geld, sondern leistet auch einen Beitrag zum Umweltschutz.

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