Aug 26 2011

BUSsystem

DAA WI 05.11.10

Das BUS-System

Der Datentransfer auf der Hauptplatine des Computers geschieht über das Bussystem. Die Verwaltung des Datentransfers (Busmaster-ing) obliegt traditionell der CPU, jedoch können sogenannte Busmaster-fähige Komponenten wie Grafikkarten die CPU für spezielle, eng umrissene Aufgaben entlasten.

Das Bussystem besteht aus drei Komponenten

  • Adressbus
    hier wird codiert, welche Speicheradresse angesprochen werden soll
  • Datenbus
    hierüber werden die Daten transportiert, der Datenbus ist deshalb traditionell auch der „breiteste“
  • Steuerbus
    übernimmt sozusagen Ampelfunktionen, damit Daten nicht kollidieren

Peripheriesteuerung und Kommunikation

Das Bussystem versorgt die Peripherie des Computers mit Informationen, ist also für die Kommunikation verantwortlich. In aktuellen PCs ist das PCI bzw. PCIe Bussystem eingebaut. Die Peripheriesteuerung wird durch den Ein-Ausgabeprozessor (I/O-Controller) abgewickelt. Dieser Gehilfe der CPU erledigt die von der CPU in Auftrag gegebenen Datenübertragungen von und zu internen und externen Speichergeräten.

Die Busgeschwindigkeit ist abhängig von der Taktung und der Breite des Datenbusses. Übliche Breiten sind 8, 16, 32 und 64 Bit. Alter Informatikerscherz: „Nach 64Bit fühl‘ ich mich auch immer breit!“. Ist vielleicht lustig, aber auf jeden Fall eine gute Eselsbrücke. Die Breite gibt an, wieviele Bit gleichzeitig pro Takt übertragen werden können. Pro Bit wird dazu auch eine separate Leiterbahn benötigt. Die Breite kann man also sogar optisch sehen.
Bei einer Breite von 16 Bit und einem Takt von 800 MHz können pro Takt 16 Bit übertragen werden, das sind in einer Sekunde also 1600 MByte!
16*800/8=1600
16 Bit * 800 MHz : 8 Bit = 1600

Wären die alten Ägypter auch so schnell getaktet gewesen, hätten sie nicht so lange für ihre Pyramiden gebraucht. 😉

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