Aug 26 2011

Übersicht Betriebssysteme

DAA WI 12.11.10

Übersicht über die Entwicklung der Betriebssysteme

Betriebssystem CPU Hersteller
MS-DOS Intel/AMD/TI Microsoft
Windows 3.1 Intel/AMD Microsoft
Windows 95, 98, Me, NT, 2000, XP, 2003, Vista, 7 Intel/AMD Microsoft
MAC OS Motorola/Intel Apple
OS/2 Intel/AMD IBM
Linux (fast alle) OpenSource

Merkmale eines Betriebssystems

Betriebssysteme unterscheiden sich in der Funktionalität und Oberfläche, mit der sie mit dem Anwender interagieren. Mit immer schneller werden CPUs im Laufe der Jahre und größeren Hauptspeichern, wuchsen auch die Möglichkeiten der Betriebssysteme. So bieten heute alle OS (Operation System=Betriebssystem) Hardwareerkennung und Plug’n’Play. Neue Geräte können also einfach im laufenden Betrieb angesteckt, erkannt und verwendet werden.

Während ein PC in der Anfangszeit und unter DOS nur ein Programm zur gleichen Zeit ausführen konnte, haben sich im Laufe der Zeit Multitaskingmöglichkeiten entwickelt. So gab es DesqView, später Windows. Nachdem mehrere Programme parallel laufen konnten, bürgerte sich auch MultiUserfähigkeit ein. Damit kontrolliert das OS den Zugang zu bestimmten Daten, so dass mehrere Personen unabhängig voneinander zu verschiedenen Zeiten am selben PC arbeiten können.

Mit der Netzwerkfähigkeit wurden aus den Einzelplatzrechnern Teamplayer. Mittlerweile gibt es sogar Netze, die den ganzen Globus umspannen. Selbst UnternehmensPCs sind in der Regel – wenn auch abgeschirmt durch Firewalls – damit verbunden.

Die grafische Oberfläche, die mit Windows 3.0, GEM und AMIGA OS Einzug erhielt, ermöglichte Benutzern die Interaktion durch das Zeigen auf Symbole. Vorher blinkte ein Cursor-Prompt den Benutzer fröhlich an, der dann zumindest schon den einen oderen anderen Befehl kennen musste, um überhaupt eine Antwort vom PC zu erhalten. (Jedenfalls wenn man „Syntax Error“ nicht unbedingt als „Antwort“ versteht).

Die Zeiten des blinkenden Cursors sind jedoch noch nicht vorbei. Für Linux-Server, grade Webserver, ist die grafische Oberfläche vollkommen überflüssig. Sie werden meist per SSH, einer Shell-Verbindung, gesteuert. Im Microsoft-Universum heißt das frühere DOS-Fenster heute CMD, unter Linux und MAC OS ist es die SHELL. Versierte Benutzer sind auf der Shell bei einigen Aktionen erheblich schneller als Maus-Schubser. Ein Beispiel sei das entpacken vieler kleiner ZIP-Dateien im Rahmen eines Backups o.ä.. Ein Windows-User muss dazu jede Datei einzeln anklicken und eine Weile beschäftigt, der versierte Benutzer öffnet ein CMD-Fenster und tippt „unzip *“ – und der Computer ist eine Weile beschäftigt 😉

WINDOWS

Windows ist das am weitesten verbreitete Betriebssystem. Es ist relativ einfach zu bedienen und erlaubt noch ein recht großes Maximum an Benutzerveränderungen. Windows ist Standard in den meisten Unternehmen.

LINUX

Linux ist auch die Nr. 1. Bei Servern. Denn es läuft extrem stabil und sicher. Es hat sich mittlerweile viel Bedienerfreundlichkeit von Windows abgeschaut, ist aber immer noch etwas schwerer zu beherrschen. Dafür bietet es durch die OpenSource-Software den größtmöglichen Freiraum für Benutzerveränderungen und hohe Sicherheit, weil ja alle Quellen offen liegen. Linux ist grundsätzlich gratis und auch die meisten Distributionen, also sinnvoll zusammengefasste Linux-Programm-Pakete mit Installer, sind gratis, obwohl es auch Enterprise-Lösungen für Unternehmen gibt. Diese haben den Vorteil, dass hierfür Support vom Hersteller geleistet wird.

MAC OS

MAC OS läuft nur auf Hardware von Apple. Dies schränkt sein Verbreitungsgebiet stark ein. Größere Verbreitung hat es nur in künstlerischen Kreisen, wobei seine allgemeine Akzeptanz wächst. Durch den heute bekannt gewordenen Rücktritt von Steve Jobs als Apple-Chef und Innovationsmotor (& Guru) darf man gespannt auf die Zukunft sein. Sein Nachfolger Tim Cook hat viel Potential.

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