Aug 15 2011

„Warum Familienunternehmen in der Krise besser sind“

DAA BWL 30.11.10

Heute gab es ein Aufgabenblatt. Wir sollten uns mit dem Artikel „Warum Familienunternehmen in der Krise besser sind“ aus dem Handelsblatt befassen. Die Aufgaben gebe ich blau markiert und gekürzt wieder, die Antworten direkt darunter.

  1. Erläutern Sie die Mermale und Unterschiede der genannten Familien-Unternehmen und Börsenkonzerne.
    Familienbetriebe wirtschaften nachhaltiger und setzen tendenziell nicht auf kurzfristige Trends. Sie bieten sicherere Arbeitsplätze in Krisenzeiten, können schneller und freier Entscheidungen fällen, sind aber nicht  irgendwelchen Quartalszielen verpflichtet.

  2. Wie stellt sich die Verbreitung von Familienunternehmen in Deutschland und Europa dar?
    Familienbetriebe sind besonders in der BRD stark verbreitet. Deutsche Unternehmer haben keine große Börsenaffinität.

  3. Inwiefern haben in Deutschland die Familienunternehmen die Börsenkonzerne übertroffen?
    Die Arbeitsplätze in Krisenzeiten sind sicherer. Während Kapitalgesellschaften von 2006-2008 2,6% Ihrer Beschäftigten entlassen mussten, stellten Familienbetriebe 2,2% ein! Dies ist ein Unterschied von 4,8%.

  4. Suchen Sie sich ein beliebiges, konkretes deutsches Familienunternehmen aus und beschreiben Sie, was aus Ihrer Sicht dieses Unternehmen ausmacht.
    Am Beispiel „ALDI“
    – Indianisches Prinzip der internen Konkurrenz (hier Nord/Süd)
    – Konsequente langfristige Strategie (in der pre-Computerkassen-Ära: Anfangs begrenztes Produktangebot, so dass Kassiererinnen mit einem 3-stelligem Artikelcode auskamen, und alle Artikelcodes auswendig kannten)
    – Investition in Mitarbeiter, Ausbildung des eigenen Nachwuchses
    – Mit erreichter Marktmacht Lieferanten fest verpflichtet

  5. Verdeutlichen Sie die Unterschiede in Geschäftspolitik und Strategie von Familienunternehmen und einer AG
    Eine AG ist ihren Aktionären kurzfristigere Erfolge geschuldet und tut sich schwer so langfristig zu planen wie Familienunternehmen. Entscheidungen der AG müssen von vielen Köpfen bewilligt werden, das Familienunternehmen ist oft flexibler und entscheidet mit größerem Einklang. In Familienunternehmen werden tendenziell öfter visionäre Ziele mit mehr Durchhaltevermögen und auch mit zwischenzeitlichen Rückschlägen aufrechterhalten und in Erfolge umgewandelt.

 

Quellen: Handelsblatt, Warum Familienunternehmen in der Krise besser sind, 09.12.09, Link links eingebunden, 15.08.11

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